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CD Review: Adorned Brood - Heldentat

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Veröffentlicht am Donnerstag 04 Januar 2007 15:29:19 von madrebel
Adorned Brood - Heldentat

1.    Es ist Zeit...
2. Tanze mit dem Tod
3. In Vitro
4. Farewell
5. Sandmann
6. Der Albtraum
7. 7 Tage lang
8. Tierra del Fuego
9. Gezeichnet
10. Felidae
11. Heldentat
12. …sie ist erwacht
13. Multimedia-Teil

Black Bards Entertainment

Thorsten – Gitarre
Frost – Bass,Gesang
Ingeborg Anna – Flöte,Gesang
Tim – Schlagzeug,Klavier
Benjamin – Gitarre

Vier Jahre ist es nun her, dass die Grevenbroicher Pagan Metaller ihr letztes Album herausgebracht haben. Und in Undergroundkreisen konnte man sich ja rasch eine kleine, aber respektable Fangemeinde erspielen, was nicht nur an den energiegeladenen Gigs, sondern auch an den richtig geilen Scheiben lag.
Nun hat man mit „Heldentat“ das insgesamt fünfte Album aufgenommen, was allerdings so ziemlich jeden der alten Fans vor den Kopf stoßen dürfte. Gut, es ist noch erkennbar was die Band mal ausgemacht hat, jedoch ist es völlig anders, als das vorherige Songmaterial. Viel ruhiger, folkiger und teils sowohl gesanglich, als auch auch vom spielerischen her lehnt es sich eher an Bands wie „In Extremo“ oder „Subway to Sally“ an. Das ist nicht verkehrt und auch durchaus okay so, da man auf der letzten CD schon leichte Tendenzen in diese Richtung verspüren konnte.
Nun, nach mehreren Durchläufen muss ich sagen, dass dieses Album durchaus wächst. Was ganz besonders an Stücken wie „Farewell“ und „Tierra del Fuego“ liegt. Stücke, die sehr emotional klingen und durchaus in die Tiefe gehen. Nun, dem gegenüber stehen allerdings Stücke wie „Der Sandmann“. Entschuldigung, aber was soll denn dieser Kindertext? Flacher und platter geht es kaum. Oder „Der Albtraum“. Mit einen Pseudohorrortext ausgestattet, der nicht mal 12jährige Kindergrufties erschrecken dürfte. Mein Gott, was habt ihr euch dabei gedacht.
Gut gelungen ist allerdings, bis auf den etwas veränderten Text von „Sieben Tage lang“, einer recht bekannten sozialkritischen Nummer aus den Siebzigern einer niederländischen Gruppe mit dem Namen „The Bots“. Dürfte der eine oder andere gewiss im Original kennen.
Nun, schlussendlich ist den Niederrheinern ein sehr modernes, ungewöhnliches und gutes Album gelungen, was allerdings auch den einen oder anderen dunklen Fleck auf der Weste trägt.
Aufgeschlossene Rock/Metalfans sollten sich durchaus mal mit diesem Album befassen. Ewiggestrigen empfehle ich allerdings einfach die alten Scheiben zu hören und einen großen Bogen um „Heldentat“ zu machen.



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