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CD Review: Abandoned - Thrash Notes

Veröffentlicht am Dienstag 31 Januar 2006 18:45:24 von madrebel
Da ist es nun, das lang erwartete Debütalbum der Bembel-Thrasher, die uns ja schon mit ihren beiden Demos „Forcefed“ und „Misanthrope“ den Mund wässrig gemacht hatten.










Abandoned - Thrash Notes
(VÖ: 20.02.2006)

Spielzeit: 48:08


1. The Oncoming Storm
2. Return To One
3. Take The Spell
4. Holy Terror
5. Breed Machine
6. Phoenix Rise
7. Pay The Dues
8. Demonic
9. Hell Is Home
10. You re Going Down
11. Nightmares


Label: Dockyard 1


Eric „Kalli“ Kaldschmidt: Gitarre & Gesang
Holger „Holg“ Ziegler: Gitarre
Günter „Günt“ Auschrat: Bass
Konrad „Konny“ Cartini: Schlagzeug


Man muss gleich vorwegnehmen, dass es kein Song der beiden Demos auf den Longplayer „Thrash Notes“ geschafft hat, was ich meiner Meinung nach erwähnenswert finde, da es nämlich des öfteren bei vielen Debütalben anderer Bands vorkommt. Nicht nur bei den beiden Demos, sondern auch live überzeugte das Quartett letztes Jahr bei ihren legendären Auftritten auf dem Rock Hard Open Air, beim Earthshaker Festival und in Wacken!

Vor dem Anhören der CD stellten sich mir mehrere Fragen. Haben es Abandoned geschafft sich den kultigen Retro-Sound der Demos zu bewahren? Werden sie weiter in Hessen wohnen bleiben oder doch in die Bay Area umziehen? Fragen über Fragen! Eine davon kann ich Euch vorab schon mal beantworten: Die 4 Jungs von Abandoned bleiben weiter in Hessen sesshaft und es gibt eine neue Trademark, den „Bay Hessen Thrash“, wie schon letztes Jahr während des Earthshaker Festivals festgestellt wurde: „Das Fehlen von Testament ist jetzt vergessen, die Bay Area liegt ab sofort in Hessen.“

Sturmgeräusche als Intro des Openers „The Oncoming Storm“ leiten das Thrashgewitter ein. Es fällt sofort auf, dass sich mit Kallis Stimme etwas getan hat, obwohl diese im ersten Song nur ein bisschen verzerrt wurde. Der zweite Song des Albums „Return To One“ ist ein Highlight der CD! Der Song beinhaltet alles, was eine Thrash Granate benötigt. Er hat meiner Meinung nach Singlecharakter, da in ihm Melodiebögen auftreten, bei denen kein Metaller ruhig stehen kann. Es ist ein 80er old-school Thrashgeschoss, bei dem man abwechselnd moshen oder die Faust in die Höhe strecken muss, um den Refrain mitzugröhlen! Ein Kopfschüttler der Extraklasse!

Weiter geht es mit „Take the Spell“ und „Holy Terror“ die nur so vor Riffgewitter strotzen. Der absolute Nackenbrecher ist dann allerdings „Breed Machine“! Vorsicht, es besteht Verletzungsgefahr für jede Nackenmuskulatur! „Phoenix Rise“, „Pay The Dues“, „Demonic“ und „Hell Is Home“ reihen sich in die Klasse der anderen Songs nahtlos ein.
„Thrash Notes“ ist durchweg eine gelungene Mischung aus Rifffeuerwerken zum Kopfschütteln und Midtempo-Parts, die herrlich zum Moshen einladen!

Der vorletzte Song „You re Going Down“ ist kurz vor dem Rausschmeißer „Nightmares“ ein weiteres Highlight der CD und wie schon zuvor „Return to One“ „hitverdächtig“! Der Song begeistert durch geile Melodiebögen gepaart mit heavy Riffs. Mit dem letzten Song „Nightmares“ treten uns dann die Jungs aus Darmstadt nochmals gehörig in die Fresse und beschließen damit das 80er Thrashfeuerwerk!

Zu guter letzt muss man wirklich Kalli noch mal anerkennen, dass er sehr an seinem Gesang gearbeitet und sich enorm gesteigert hat. Gegenüber den Demos ist seine Stimme mittlerweile um einiges variabler geworden!

Fazit: Thrash Notes ist ein Riffgewitter mit Mosh-Parts im Stile des 80er old-school Thrash Metals! Jeder der auf Exodus und Testament steht, wird dieses Album lieben! Übrigens sollte im Allgemeinen jedes Album, wie das vorliegende, nicht länger als eine Dreiviertelstunde gehen und nur Knaller enthalten: No fillers, all killers! Back to the roots, so wie früher, da konnte man beim Überspielen einer LP auf Kassette sich immer noch schön Überlegen, was man als „Bonustrack“ auf die Kassette mit drauf macht, was in der damaligen Zeit zum Volkssport ausartete! Die Älteren von Euch werden sich bestimmt noch gut dran erinnern können.

Freuen wir uns also jetzt schon auf die bevorstehende Festivalsaison, wo Abandoned bestimmt wieder großen Eindruck hinterlassen werden! Man sieht sich im Moshpit vor der Bühne!

Schorsch


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