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Konzert Review: Aardvaarks - Hate Factor - Insignium - Symbiontic - SAD / 12.03.2005 Neuss HDJ

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Veröffentlicht am Montag 14 März 2005 21:12:58 von madrebel
phpnuke.gifIn die siebte Runde geht mittlerweile die im lokalen Underground zur kleinen Institution gewordenen Metal Night. Und auch dieses Mal haben sich die Leute um „Midwinter“ um ein gutes Line-Up bemüht.













Aardvaarks – Hate Factor – Insignium – Symbiontic – SAD / 12.03.2005 Neuss HDJ


Den Beginn machten die Kölner „S.A.D.“. Und die knallten von Anfang an alles weg, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Der Mischmasch aus Death und Black Metal, vermischt mit diversen Thrash und Hardcore Attacken, traf den Nerv vieler Besucher und rieß viele dazu hin, schon jetzt seine Matte wie wild kreisen zu lassen. Dazu taten Fronter, Drummer und der glatzköpfige und durchtrainierte Gitarrist ihr übriges. Die Stücke wirkten in keinster Weise langweilig, hätten aber, wenn die Bassistin nicht im Stau gestanden hätte, durchaus noch fetter sein können. Aber auch so klang das, was die Truppe da abgeliefert hat, einfach nur geil
Guter Opener.

„Symbiontic“ sind ja im Underground schon lange keine unbekannte Band mehr und der gute Ruf der Wattenscheider Hardcore/Thrasher eilt ihnen auch voraus. Und auch am heutigen Abend machte der Wattenscheider Fünfer keinerlei gefangene. Logisch, dass auch das anwesende Publikum abging ohne Ende zu den harten Klängen des Ruhrfünfers. Zwischenzeitlich stellte man auch das eine oder andere Stück des in Kürze erscheinenden neuen Demos vor und die klangen schon recht gut. Der Gig war nicht von schlechten Eltern.

Etwas aus der Reihen tanzten dann „Insignium“ aus Hagen, die eigentlich bei dem eher thrashig und deathmetallisch orientierten Bands fast fehl am Platze wirkten. Trotzdem schafften es die vier Hagener das Publikum zu begeistern und einige dürften auch nur wegen ihnen dagewesen sein. Hauptaugenmerk lag natürlich auf der aktuellen CD, die auch fast komplett gespielt wurde, bis auf einen alten Song mit Namen „Insignium“. Zwar gefiel mir der Gig vor einigen Wochen in Oberhausen zur Releaseparty besser, was aber nichts aber daran änderte, dass sich der Vierer richtig Mühe gab, dem Publikum einzuheizen.
Machte aber echt Spaß den Jungs zuzusehen.

„Hate Factor“ sind auch schon lange aktiv und sooft ich sie auch live sehe, langweilig werden sie eigentlich nie, auch wenn die Truppe kein neues Material am Start hatte.
Die Seidenweber spielten wieder mal mit reichlich Spaß an den Backen einen sympathisch aggressiven Gig, der wirklich Freude machte. Zwar nichts besonderes, aber dennoch gut.

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche spielten die Köln/Bonner „Thrasher“ „Aardvaarks“, die für die verhinderten „Night in Gales“ kurzfristig eingesprungen waren, in der Region und wie in der Vorwoche spielten die Jungs echt alles in Grund und Boden. Äußerst professionell agierten die vier auf der Bühne in Neuss und begeisterten den noch anwesenden Rest des Publikums im HDJ. Insbesondere Stücke wie „Farkas Lemma“ und „Profondo Rosso“ kamen äußerst gut an und auch das Motörhead-Cover „Ace of Spades“ waren ein Höhepunkt eines wirklich großen Gigs. Schade nur, dass nach 45 Minuten schon Schluß war. Aber man wird wohl zukünftig die Jungs desöfteren wieder live erleben dürfen. Hingehen lohnt sich. Garantiert.

Fazit: Ein wirklich grandioser Undergroundkonzertabend zu einem fairen Preis, was will man mehr?

madrebel


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