Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: ARWEN - Memories Of A Dream

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Mittwoch 23 Oktober 2002 08:00:00 von Zombie_Gecko
Die Spinnen die Spanier! Bei der Bandbesetzung sind Auftritte in kleinen Clubs so gut wie unmöglich! Also muß man sich wohl die CD kaufen...
Arwen haben sich dem modernen, technischen Heavy Metal verschrieben, haben viele neue Ideen, einen eigenen Sound und in der heutigen Metal-Szene viel zu sagen. Soweit der Info-Zettel der Plattenfirma. In der Realität sieht das so aus: Modern? Kann man nicht unbedingt behaupten. Technisch? Nicht mehr als andere. Heavy Metal? Naja, Melodic Metal trifft wohl eher zu. Neue Ideen? In gewissem Sinne ja. Eigener Sound? Bedingt durch die Bandbesetzung eingeschränkt richtig. Viel zu sagen? Ob das mit diesem Debüt hinhaut wage ich doch noch etwas zu bezweifeln! Was also ist das besondere an Arwen? Arwen sind aus Spanien, was aber nicht sooo besonders ist, haben zwei Sänger (bzw. Sänger und Sängerin), zwei Gitarristen, einen Basser , einen Schlagzeuger und zwei Keyboarder (bzw. Keyboarder und Keyboarderin), womit also sage und schreibe acht Leute auf der Bühne stehen um auch ja alle Parts live wie auf Platte rüber zu bringen. Durch die Breite der Bandbesetzung wird natürlich auch das kleinste Soundloch noch problemlos zugekleistert, wodurch trotz der wie bei den Labelkollegen Freternia und Axenstar etwas dünnen Produktion von Arise Records-Hausmixer Mika Jussila aus den Finnvox Studios Arwen mit ordentlich Druck aus den Boxen wabern. Wer sich jetzt über das Wort wabern wundert - trefflicher kann man das ganze kaum beschreiben, da die beiden Keyboards vor allem die Rhythmus-Sektion gnadenlos in den Hintergrund drängen und lediglich die Gitarren gelegentlich halbwegs fett durchblitzen, während die beiden Sänger ebenfalls Probleme haben, sich dauerhaft gegen die Keys durchzusetzen. Da die Gitarren relativ clean sind, kommt „Memories Of A Dream“ äußerst melodiös daher, womit der Begriff „Heavy Metal“ als Stilbezeichnung eigentlich nicht in Frage kommt - Melodic Metal passt da deutlich besser, wobei die Betonung klar auf Melodic liegt. Wer also nicht auf permanent bratende Gitarren besteht, dürfte mit dem Debüt durchaus etwas anfangen können, da „Memories Of A Dream“ manchmal fast für eine Melodic Metal-Oper gehalten werden könnte und Arwen auch songschreiberisch nun wirklich keine blutigen Anfänger sind. Schließlich existiert man schon seit 1996 und hat die Zeit genutzt um sich vom Gros der Melodic / Heavy Metal Bands etwas abzugrenzen. Definitiv das Glanzstück dieses Scheibchens ist die Hymne „Alone“, die man wirklich als sehr gelungen bezeichnen darf. Und auch die anderen Songs sind deutlich oberhalb des Mittelmaßes anzusiedeln, und wenn man beim nächsten Mal eine etwas deftigere Produktion auffährt haben Arwen durchaus Chancen sich durchzusetzen. Wer also nicht meint bei etwas softeren Klängen gleich zum Whimp zu mutieren, sollte Arwen mal anchecken. Denn „Memories Of A Dream“ wird zwar mit Sicherheit keine neue Welle lostreten, aber das das Scheibchen definitiv Charme hat wird mir niemand absprechen wollen, ein paar Durchläufe braucht man allerdings schon!

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!