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CD Review: ARALLU - Satanic Wars In Jerusalem

Veröffentlicht am Sonntag 06 Oktober 2002 00:00:00 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Zombie_Gecko mitgeteilt
Da es in Jerusalem sowieso dauernd irgendwo rummst und scheppert stört es auch keinen das einige Israelis den Elchjägern Konkurrenz machen und mal eben heftige Black Metal-Platten einprügeln!
Arallu wurden 1997 gegründet und sind im Grunde genommen ein Ein-Mann-Projekt (wobei der Drummer scheinbar auch mehr oder weniger fest an Bord ist) eines fröhlichen Zeitgenossen mit dem bescheuerten Pseudonym „Butchered - The Hell Warrior“, womit er seinen nordischen Zeitgenossen in nichts nachsteht. Eben jene hat der freundliche Zeitgenosse aus Jerusalem allerdings mächtig ungern, da diese in seinen Augen keinerlei Berechtuigung haben über den Krieg zu singen. Womit er in gewissem Sinne recht hat, zumindest was die Authenzität betrifft können ihm die Elchjäger wirklich kaum das Wasser reichen - allerdings glaub ich auch kaum das die von ihm vergötterten Slayer irgendwann mal dem Beelzebub den Huf geschüttelt haben! Von denen covern Arallu dann auch recht passabel „Evil Has No Boundaries“, ohne den Göttern allerdings das Wasser reichen zu können. Witzigerweise klingt gerdae dieser Song wie von Marduk irgendwann mal im Proberaum eingeprügelt, und speziell stimmlich kann es da leicht zu Verwechslungen kommen, könnte doch ebensogut Legion hier ins Mikro kreischen, wobei der noch etwas böser klingt. Und obwohl Marduk mit Sicherheit zu den ungeliebtesten Bands des Masterminds gehören dürften, klingen Arallu doch ziemlich häufig nach den älteren Platten der Schweden. Was allerdings nicht negativ gemeint sein soll, da Arallu auch den gleichen rauhen Charme wie die alten Scheiben von Marduk haben, ohne jedoch deren spielerische Klasse wirklich zu erreichen - vor allem das leider ziemlich in die Hose gegangene „Arallu`s Rage“ kann man getrost als Totalausfall bezeichnen. Der Rest der Platte weiß aber Fans des heftigen Black Metals sicherlich zu gefallen, ohne für eine uneingeschränkte Kuafempfehlung jedoch auszureichen. Wer aber auf rauhen, heftigen Black Metal steht kann durchaus auf seine Kosten kommen - wenn man Venom meets Marduk meets alte Slayer mag, auch wenn das ganze noch etwas unausgereift klingt.

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