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CD Review: APRIL ETHEREAL - Advent

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Veröffentlicht am Mittwoch 18 September 2002 07:55:00 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Zombie_Gecko mitgeteilt
Also Licht aus, Kerzen an, Fläschchen Rotwein auf, die Partnerin / den Partner nackich machen - und genießen!
Bereits im September 2000 aufgenommen kommt jetzt kurz vor Sommeranfang diese Scheibe der Polen April Ethereal auf den Markt, wobei es sich dem vorliegenden Werk eher um eine Art Projekt handeln dürfte, bestand April Ethereal zum Aufnahmezeitpunkt doch nur aus zwei Leuten, die mittlerweile um einen Sänger aufgestockt wurden. Probleme habe ich dann eher das Ergebnis zu umschreiben - denn auf alle Fälle ist Jan (Drums, Vocals) und Jerzy (Guitars, Basses, Keyboards) gelungen, ein abwechslungsreiches Album einzuspielen, das wenn mich nicht alles täuscht ein Konzeptalbum sein dürfte. Aus den Texten wird das nicht ganz ersichtlich, da es sich um Übersetzungen aus dem polnischen handelt, der „Epilogue“ am Ende deutet aber daraufhin, ebenso die fließenden Übergänge der einzelnen Stücke. Das ganze in eine Schublade zu stecken will mir nicht so recht gelungen, Pedanten können es meinetwegen „Epic Dark Metal with Death Metal Growls und stinking Farts during the Record Session“ nennen! Das Keyboard ist jedenfalls nahezu permanent präsent, es gibt Parts mit cleanen Gitarren und cleanem Gesang, gefolgt von Death Metal Parts mit ziemlich tiefen Growls, wahlweise auch Growls zu Keyboard und cleaner Gitarre - also in dem Bereich so ziemlich alles quer durch den Gemüsegarten! Leicht verdaulich wird das ganze dadurch jedoch nicht, versteht es aber irgendwie den Hörer nach einer gewissen Eingewöhnungsphase durch die ständigen Wechsel und ein morbide Grundstimmung zu fesseln, wobei depressiven Zeitgenossen nicht unbedingt zum Kauf dieses Werkes geraten werden sollte - außer man will sie loshaben... Für Baggerseepartys eignet sich das Teil ebensowenig wie zum Nackenmuskeltraining für Headbanger, eher um bei einem Glas Wein in einem dunklen, lediglich durch ein paar Kerzen erhelltes Zimmer zu sitzen und die Musik zu geniessen. Denn läßt man sich nicht auf dieses Werk ein und versucht nebenher beispielsweise zu lesen könnte einem das Teil ziemlich schnell auf den Senkel gehen - andererseits eignet es sich aber durch die Tempowechsel auch als interessante Hintergrundmusik für das traute Beisammensein von Mann und Frau (habe ich jetzt aber noch nicht ausprobiert, sollten sich irgendwelchen hübschen Damen angesprochen fühlen schreibt mir doch mal...). Auf alle Fälle sticht „Advent“ deutlich aus dem Einheitsbrei heraus, Anspieltips gibt`s nicht, da das ganze wie gesagt als Gesamtkunstwerk zu sehen ist und es mit kurzem Reinhören auch nicht getan ist - denn dann möchte ich fast wetten finden es die meisten wenig berauschend! Also Licht aus, Kerzen an, Fläschchen Rotwein auf, die Partnerin / den Partner nackich machen - und genießen!

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