Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 5
Stimmen: 1


Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: APOSTASY - Cell 666

Veröffentlicht am Montag 16 Februar 2004 15:45:00 von Zombie_Gecko
Glaubt man dem Label-Info, sind Apostasy der neue Stern am Metal-Himmel. Ganz so ist es nicht, aber für ein solches Debüt gebührt zumindest Respekt…







01. Crowned In Thorns
02. Infernal Majesty
03. Cell 666
04. Icon
05. 7th Throne
06. Beneath The Lies Of Prophecy
07. Reign Of Chaos
08. Beauty Of Death
09. Metempsychosis

(41:37 min)


2004 Black Mark (www.blackmark.net)


Line Up:
Fredric Edin - Vocals
Matthias Edin - Guitar
Henrik Johansson - Guitar
Dennis Bobzien - Synth
Leif Högberg - Bass
Hakan Björklund - Drums

Bandkontakt: dbobzien@hotmail.com



“Cell 666” ist eine dieser Platten, die man genauso gut gnadenlos verreißen kann wie gut finden. Gemessen am beiliegenden Waschzettel hat man es hier „mit einer neuen Dimension im Metal-Genre“ zu tun, die mit einer „Mega-Produktion“ aufwartet, mit brillianten musikalischen Fähigkeiten“ eingespielt. Spielerisch gibt`s „klassisch beeinflussten Black Metal mit psychotischen und dämonischen Themen“. Klingelt`s beim einen oder anderen? Richtg, auch die ersten Töne erinnern sofort fatal an eine gewisse norwegische Band, der schon immer Ausverkauf vorgeworfen wurde und die für den letzten Longplayer sogar ein Orchester ins Studio gezerrt hat. Vor allem Keyboard und die Gitarren klingen schon frappierend nach den Megasellern, und auch im songwriterischen Bereich dürfte sich die Suche nach Vorbildern nicht gerade schwer gestalten. Die Produktion ist zwar nicht schlecht, aber wenn man sich so offensichtlich an einer Band orientiert, die mit dem letzten Studioalbum „Death Cult Armageddon“ in dieser Hinsicht Maßstäbe gesetzt hat, wäre ich mit der Bezeichnung „Mega-Produktion“ vorsichtiger! Denn im Vergleich dazu hat „Cell 666“ eher das Niveau der älteren Scheiben von Dimmu Borgir.
Positiv betrachtet kann man Apostasy attestieren, dass man zwar unüberhörbar in den Fußstapfen von Dimmu Borgir lustwandelt, dies aber tatsächlich mit überzeugenden technischen Fähigkeiten und dem Gespür für gute Songs, die zwar nicht ganz ebenbürtig zur Genialität der Dimmu Borgir-Songs sind, aber auch nicht viel schlechter. Da wird das Tempo variiert, immer wieder klassiche Gitarrensoli eingebaut, gelegentlich geht richtig die Post ab, und auch nach etlichen Durchläufen macht „Cell 666“ noch richtig Spaß.
Wem die letzten beiden Outputs von Dimmu Borgir zu überproduziert und bombastisch waren, der dürfte an „Cell 666“ mit Sicherheit Gefallen finden, ebenso wie Fans von Dimmu Borgir und Freunde von melodiösem Midtempo-Bombast-Black Metal.

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!