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Zur Meinung von Amazon

CD Review: ADARO – Schlaraffenland

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Veröffentlicht am Mittwoch 24 März 2004 19:22:02 von vampires_angel
Mittelalterbands gibt es genug. Aber selten eine, die Mittelalter mit Neuzeit treffend verbinden können wie ADARO.






1. Schlaraffenland
2. Wer alten Weibern traut
3. Nu ruh mit Sorgen
4. Lieg still
5. Herr, wer hat sie begossen
6. Es ist ein Schnee gefallen
7. Minne ist ein süßer Nam´
8. Komm her zu mir
9. Der Edelfalk
10. Wohl dem Leibe
11. Frau, du sollst unvergessen sein
12. Psalm XIII

Line up:
Christoph Pelgen – Gesang, Dudelsäcke, Bombarde, Krummhorn, Low Whistle
Konstanze Kulinsky – Gesang, akustische und elektrische Drehleier, Alto-Drehleier
Jürgen Treyz – akustische und elektrische Gitarren, Dobro, Fender Rhodes, Akkordeon, Chor
Henrik Mumm – Bass, Cello
Jörg Bielfeldt – Schlagzeug, Percussion, Loops

(53:49 min)

2004 SPV
www.adaro.de



Das ist mal wieder ein richtig klasse Album. ADARO schaffen locker den Spagat zwischen mittelalterlichen Instrumenten und den heutigen Drums, Gitarren und was es sonst noch so gibt. Klar gibt es genug Bands, die in Richtung Mittelalter tendieren, aber meiner Meinung nach sind ADARO mehr mittelalterlich. Passend also für die bald kommende Mittelaltermarkt und Rittertunier Saison.

Gleich zu Beginn wird es richtig lecker. Wer von uns hat nicht schon mal davon geträumt, im „Schlaraffenland“ zu sein. Der Song beschreibt das Land so genau, das man glatt Hunger bekommen kann, allerdings nicht so sehr im Stil des Mittelalters. Anders bei „Wer alten Weibern traut“. Abgesehen von Bass und Drums klingt das doch verdammt nach der alten Zeit.

Sehr mittelalterlich wird es bei „Nu ruh mit Sorgen“. Mit ihrer zarten Stimme schafft es Konstanze, einen sofort auf Zeitreise gehen zu lassen. Dies aber nur zu Anfang, denn nach etwa einer Minute wird man durch Gitarren und Drums wieder aus den Träumen gerissen. Weniger mittelalterlich, dafür aber traumhaft schön ist „ Es ist ein Schnee gefallen“. Ich glaub, zarter und berauschender kann kaum noch eine Stimme sein. Gänsehaut vorprogrammiert!

Rockigeres gefällig? Dann ist „Frau, Du sollst unvergessen sein“ genau das richtige. Locker flockig geht es hier zur Sache und es hat Gute-Laune-Potential. Zur Beruhigung gibt es dann zum Schluss noch „Psalm XIII“. Ganz ruhig und mit komischem Text (sagt ja auch der Titel).
Ich kann die Scheibe jedem empfehlen, der sich in diesem Jahr wieder auf diverse Mittelaltermärkte begibt. Denn zum Einstimmen ist die richtig klasse. Wenn es nach mir ginge, könnte die Hochsaison schon jetzt am Laufen sein (aber wann geht es schon mal nach mir *g*)

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