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CD Review: A.O.K. - Kinderlieder frei ab 18

Veröffentlicht am Donnerstag 12 Februar 2004 17:15:56 von madrebel
phpnuke.gifIch kann mich noch erinnern, es ist wie gestern. Ich saß mit meinem alten Asselpunkkumpel Ingo gelangweilt und billigen Rotwein trinkend unter unserer Dorfkanalbrücke.









A.O.K. – Kinderlieder frei ab 18


Gartenzwerg des Todes / Adelbert
Butzemannslayer
Der Knüppel aus dem Sack 2003
Superstars
Geht der Peter Nüsse schütteln
The small Bitchbock
Volxmusik für´n Arsch
Scream Bloody Tor 2003
Wischmob
Brutalo Kasper
SM-Hänschen
Marylin Männchen
Brombeerhagel 2003
Fasching in Hanau (2000x schneller)
Keiner lacht ohne Hoden
Fünf gegen einen
Mir scheint die Sonne aus dem Arsch


Jochen Graf - Gesang
Peter Bernd - Gesang, Gitarre
Roland Jakob - Gitarre
Gerald Fend - Bass
Stefan Zimmerling - Schlagzeug


Locomotive Records


Ich kann mich noch erinnern, es ist wie gestern. Ich saß mit meinem alten Asselpunkkumpel Ingo gelangweilt und billigen Rotwein trinkend unter unserer Dorfkanalbrücke. Cassettenrecorder immer dabei und er kam auf einmal mit 2 Tapes einer Combo namens „A.O.K.“ an. Nun, damals fanden wir das witzig, aber wir hatten ja auch dabei 3 Promille. Nach dem zweiten hören landete das Tape dann allerdings auch dahin, wo es hingehörte. Ab in den Kanal. Nun, man wird älter, verdrängt einiges und doch geschieht es, daß sich manch ein Geist aus der Vergangenheit zurückmeldet.
So kommt der Plagegeist „A.O.K“ auch wieder an´s Tageslicht, nachdem man sie wohl 7 Jahre im Proberaum eingeschlossen hat, sie gezwungen hat ihre Instrumente zu lernen und als einzige Unterhaltung RTL2 im Dauerlauf schauen zu lassen.
Naja, man war vorher schon nicht ganz dicht, aber das war dann anscheinend der endgültige Tritt in´s geistige Nirvana. Wie dem auch sei, hier und da muss ich allerdings doch zugeben, daß die eine oder andere Nummer doch fast witzig ist. Wenn man eine Highspeedblastnummer aus „Metallicas“ Stück „Whiplash“ macht, das Ding auch noch „Wischmob“ nennt, die Geißeln unserer Samstagabendfernsehunterhaltung zitiert, nämlich die drei Powerklopse „Jacob Sisters“ in „Gartenzwerg des Todes/Adelbert“ und in „Butzemannslayer“ letztere mit „Raining Blood“ zitiert, hat das zeitweise sogar einen gewissen Trashcomedyfaktor.
Irgendwie geil gelungen ist da allerdings sogar noch „Volxmusik für´n Arsch“ (wie wahr), was zugegebenermaßen geil hardcorelastig klingt und die eingebauten Tubas und Trompeten machen den Song noch zu was besonderem.
Insgesamt jedoch ist diese CD nur für Antikarnevalspartys zu empfehlen, und das auch nur im absolut komatösem Vollrausch. Da könnte sich dann sogar der „Voll Normaal“ Effekt einstellen. Nüchtern ist dieses Werk allerdings nur sehr schwer zu ertragen. Wie dem auch sei, Bela Farin und Rod werden sich freuen mal wieder was von ihrer Lieblingsband zu hören. Man hatte ja dereinst mit denen die EP „Das Büblein wollt ein Mädel sein“ eingespielt.
Trotzdem, würde es eine Tour mit „A.O.K“, den „Kassierern“ und den „Sons of Tarantula“ geben, ich wäre dabei.
Anspieltipps ? Keine, ich muss mir jetzt erst mal einen Flachmann gönnen.

madrebel

P.S: Das Cover ist allerdings wirklich cool.


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