Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: 20 Years of Total Desaster

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Dienstag 27 Oktober 2009 19:58:20 von madrebel
phpnuke.gif
20 Years of Total Desaster / 17.10.2009

Zwanzig Jahre sind die Koblenzer Thrashrecken mittlerweile alt und so was will gebührend gefeiert werden. So mietet man sich ein Schiff, lädt zwei befreundete Bands ein, und lädt dazu ein. Tja, alles kann so schön laufen, bis man dann irgendwann die Botschaft kommt, dass kurzfristig ein Reeder absagt und man innerhalb kürzester Zeit ein neues Schiff organisieren muss. Nun, leider musste man demzufolge auch die Feier etwas nach hinten schieben, aber letztendlich hat es dann doch, trotz aller Widrigkeiten geklappt.

Nun waren etwa 600 Besucher zu Gast auf dem niederländischen Kreuzfahrtschiff und nahezu pünktlich legte das Schiff namens Pureliner ab und wie auf Kommando prügelten die hessischen Kultthrasher „Witchburner“ wie auf Kommando los. Knapp 50 Minuten dauerte das sympathisch rumpelige Oldschoolthrashinferno und lockte viele Menschen vor die Bühne und sorgte hier eine schon mal gut einheizende Partystimmung.

„Martin Missy and the Protectors“ waren dann die zweite Band dieses Abends, die hier haufenweise alter Klassiker der Wolfsburger Thrashveteranen „Protector“ zum Besten gaben. Wer von der Originalband außer Martin Missy noch auf der Bühne stand ist mir leider nicht geläufig.Waren wohl, wie ich erfahren durfte, alle aus Schweden. Aber nach leichten Startschwierigkeiten, fingen die Jungs irgendwann an, richtig gut abzugehen. Technisch versiert, stimmungsvoll und voller Spiellaune präsentierten sich die Niedersachsen, was sich auch rasch positiv auf die Besucher niederschlug.
Eine knappe Stunde dauerte das ganze und ganz ehrlich, es war ein Erlebnis die ganzen alten Songs noch einmal live zu hören.

Geburtstagskinder dürfen gerne auf sich warten lassen. Und so taten es die alten Haudegen aus Koblenz, die nach einer knappen halben Stunde unter lautstarkem Jubel und Applaus die Bühne enterten. Und von Anfang an zeigte der Vierer, dass er heute gewillt war den Gästen einen denkwürdigen Abend zu spendieren. Und das taten sie nach allen Regeln der Kunst. Eine Granate jagte die andere, man packte lange nicht gespielte Songs aus und ließ auch sonst nichts anbrennen. Zwischenzeitlich kam auch der eine oder andere alte Weggefährte mit auf die Bühne, wovon besonders Creator Cassie und Alex Arz, für großes Hallo sorgte. Die beiden hatten übrigens trotz der langen Abwesenheit nicht viel verlernt und schienen richtiggehend Spaß daran zu haben, für einen kurzen Moment die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. Throrim war übrigens auch noch da und spielte noch einen Song mit . Andere alte Weggefährten fehlten allerdings. Schade, aber das tat der Party keinen Abbruch.
Dass die anwesende Meute den Koblenzern immer wieder Applaus schenkte, sie bejubelte und bei den Songs abging ohne Ende, dürfte die Jungs noch mehr angespornt haben. Gleichzeitig ist eine solche Reaktion ein wohl mehr als verdientes Geschenk an die Geburtstagskinder.
Gegen 12.00h nachts legte das Schiff schon wieder an und mit „Metallized Blood“ schickte man die Meute so langsam in den Koblenzer Nachthimmel.
Viele aber feierten noch danach mit den Jungs bis in die frühen Morgenstunden im Florinsmarkt und sorgten für einen unvergesslichen Abend in der Geschichte der sympathischen Moselfrankener Hellbanger.
Also, auf die nächsten zwanzig Jahre und dann vielleicht mit 600 Mann in einem Airbus A 380 hoch über den Wolken.



Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!