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Zur Meinung von Amazon

CD Review: 1349 - Beyond The Apocalypse

Veröffentlicht am Samstag 15 Mai 2004 00:20:17 von Zombie_Gecko
Juchheirassa – Onkel Luzifers Kammerorchester ist zurück und predigt wieder Tod und Deibel!








11. Chasing Dragons
12. Beyond The Apocalypse
13. Aiwass-Aeon
14. Nekronatalenheten
15. Perished In Pain
16. Singer Of Strange Songs
17. Blood Is The Mortar
18. Infernal Winter
19. The Blade

(47:36 min)


2004 Candlelight (www.candlelightrecords.co.uk)


Line Up:
Ravn - Vocals
Frost - Battery
Archaon - Guitar
Tjalve - Guitar
Seidemann - Bass

www.legion1349.com



Discographie:
Demo (1998)
Chaos Preferred (1999)
1349 (2001) Liberation (2003)
Beyond The Apocalypse (2004)



Die schlechte Nachricht zuerst: alle (ge)treuen Black Metaller, die den Sound auf „Liberation“ geliebt haben werden von der neuen Langrille der Norweger wohl bitter enttäuscht sein! Nicht dass man in Dimmu Borgir Konkurrenz machen wollte, aber jetzt klingen die Gitarren wenigstens nach Gitarren! Überhaupt tritt die Produktion wesentlich mehr in den Allerwertesten als die erste, ungleich rauere Scheibe. Das liegt auch daran, dass 1349 auch mal den Fuß vom Gas genommen haben, um langsamere und wuchtigere Parts einzubauen, was dem Hörgenuss doch sehr zu Gute kommt. Im Opener „Chasing Dragons“ ist davon freilich wenig zu merken, denn hier führen 1349 das Black Metal-Inferno von „Liberation“ nicht nur was die Titelnummer betrifft nahtlos weiter. Gleiches gilt für den Titeltrack und den rasend schnellen Hassbatzen „Aiwass-Aeon“ und das bitterböse „Nekronatalenheten“, bei dem aber zumindest vereinzelte Ansätze von Verschnaufpausen sind. „Perished In Pain“ klingt zwar insgesamt einen Hauch langsamer, aber Frost trommelt sich natürlich auch hier `nen Wolf, das es einem die Kinnlade bis ins Kellergeschoss haut. Mit „Singer Of Strange Songs“ hat man dann die erste Nummer mit ruhigerem Anfangspart an Bord, wobei eben jene langsamen Parts 1349 verdammt gut zu Gesicht stehen, so dass der Titel zu meinen absoluten Faves auf „Beyond…“ gehört, ebenso wie das ebenfalls etwas langsamere „Blood Is The Mortar“ – wobei der Begriff „langsam“ bei 1349 mit äußerster Vorsicht zu genießen ist! Allein Frost spielt wahrscheinlich selbst unter Valiumeinfluß und mit einer gebrochenen Hand noch die meisten anderen Drummer an die Wand – und da benutzt er dann noch nicht mal die unlädierte Hand! Das eigentlich Schlussstück „Infernal Winter“ beginnt dann auch mal wieder recht ruhig (wirklich ruhig!), wird von den Norwegern aber ruckzuck in eine erneutes Black Metal-Inferno verwandelt, bei dem keine Gefangenen gemacht werden, bevor man nach endlosen Sekunden ohne Musik bei „The Blade“ mit Keyboard (!!!) anfängt, um dann einen im Vergleich zum Rest völlig anderen Song abzuliefern, der wohl am ehesten al Experiment zu werten ist.
„Beyond The Apocalypse“ mag weniger true und urwüchsig sein als „Liberation – aber an Bösartigkeit steht diese Scheibe dem Vorgänger in nichts nach, und neben Krake Frost überzeugt auch die Saitenfraktion und Schreihals Ravn, wodurch „Beyond The Apocalypse“ allen, die schon „Liberation“ im Schrank haben und dem Rest der Pandafraktion ans Herz gelegt sei! Pure fuckin` Black Metal! Und ich mach mir jetzt was leckeres zu essen aus Nachbar`s Katze nachdem ich sie dem alten Luzi geopfert habe…

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