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Konzert Review: Midwinter - Hömma - Moron im Papidoux Düsseldorf/Altstadt

Veröffentlicht am Montag 19 April 2004 17:37:46 von madrebel
phpnuke.gifGeile Idee am Ostersonntag ein Konzert in der Altstadt zu starten. Und es kamen eine Menge Leute. Was wohl nur einen Verdacht zuließ.




Düsseldorf / Papidoux / 11.04.2004


Geile Idee am Ostersonntag ein Konzert in der Altstadt zu starten. Und es kamen eine Menge Leute. Was wohl nur einen Verdacht zuließ. Da hatten wohl einige schon ziemlich früh die Schnauze voll, vom Eiersuchen, Eier kollern, Eier essen und man begab sich deswegen in´s Papidoux. Und das gewiss nicht zum Eier schaukeln.
Denn, das altehrwürdige Papidoux hatte mal wieder die grandiose Idee, ein Konzert in der Kneipe stattfinden zu lassen. Nun, der Laden war recht gut voll, ¾ der Besucher später allerdings auch, aber das ist ja auch der Sinn des ganzen gewesen.

Nun, den Anfang machten die 5 von „Midwinter“. Und auch wenn es reichlich beengt auf der schmalen Bühne war, schafften sie es trotzdem zu rocken und die Leute in Stimmung zu bringen. Die Songauswahl erstreckte sich hauptsächlich auf das letzte Album, aber man stellte auch einen neuen Song namens „Demonizer“ vor, der reichlich derb aus den Boxen kam. Achja, der neue Drummer hatte auch seine allererste Feuerprobe und die ist ihm gelungen. Der Junge kann einiges und knüppelt sowohl altes, als auch neueres Material sehr geil aus den Trommeln. Guten Fang haben die da gemacht. Fronter Mordan hatte natürlich auch mal wieder den Schalk im Nacken, auch wenn die Ansage“Hallo Köln.“,nicht wirklich für Lachanfälle sorgte. Nun, Hauptsache der Fronter hat Spaß dran. Knapp über eine Stunde dauerte der Gig und aus Ermangelung an Songs, spielte man als Zugabe noch mal den „Demonizer“. Hat Spaß gemacht.
Was darf bei einem solchen Nachmittag nicht fehlen ? Richtig, eine Coverband. Sowas kann ja auch lustig sein. Aber auch nur dann, wenn die ganze Band was taugt. Leider war der Sänger nicht der Bringer, denn irgendwie schaffte er es mit einer gnadenlosen Professionalität, alle Songs durch seinen Gesang zu versauen. Man muss aber auch sagen, daß die Stimme von dem Mann stark durch das Mischpul unhörbar gemacht wurde. Da kann der Mann dann allerdings auch nichts für und es erweckt den von mir beschriebenen Eindruck. Auch nicht fair gegenüber der Band. Gecovert wurden im übrigen Songs von Metallica, Judas Priest (Breaking the Law), Motörhead, Nirvana (Smells like Teen Spirit) und auch die Onkelz. Und nun mal im Ernst. Onkelzlieder kann man sogar im kompletten Vollrausch halbwegs fehlerfrei und „melodisch“ grölen. Aber das da war nichts. Und wenn sogar der Wirt des Etablissements fluchtartig sich in die hinteren Räume begibt, heißt das ja schon einiges. Aber wie gesagt, wenn man die Stimme des Sängers so wegmischt, ist da nichts mehr zu machen und es entsteht eben ein solcher Eindruck. Vom spielerischen jedoch gab es bei dem Rest der Band allerdings nichts zu meckern. Das war durchaus hörbar. Nunja, aber was soll´s ? War halt eine Coverband, und da stellt man meistens weniger Ansprüche. Achja, die Band hieß „Hömma“. Nun, wenn ich das nächste Mal strunzendhackedicht bin, finde ich die bestimmt toll.
Nichtsdestotrotz hat es einigen dennoch Spaß gemacht. Ist ja auch was wert. „Moron“ hatte ich schon Jahre nicht mehr gesehen und war gespannt wie die sich jetzt geben. Nun, Fronter Tobi hat mittlerweile die Haare ab und rennt mit einem Linkin Park Haarschnitt rum, aber das heißt ja nichts.*J))
Die Düsseldorfer Powermetaller boten solide Hausmannskost und waren immer noch so gut wie vor einigen Jahren. Auch wenn ich mit dem Material der Jungs nicht mehr soviel anfangen kann, muss ich sagen, das hier heute wirklich guter erdiger Metal gezockt wurde, der Stimmung machte und keinesfalls billig wirkte. Etwas altbacken vielleicht, aber das ist okay. Fronter Tobi singt immer noch sehr geil und auch wenn man hören konnte, wer sein gesangliches Idol ist (Bruce Dickinson), muss man sagen, das er eine recht kräftige und wirkliche gute Stimme besitzt. Die ganze Band spielte einen echt geilen Gig, der wirklich Spaß gemacht hat. Also, wer auf gutgemachten Powermetal steht, sollte die sich mal anschauen. Lohnt sich.
Fazit: Cooler Nachmittag, freier Eintritt, gute Stimmung, lecker Bier. Das können die Papileute mal wiederholen, aber dann bitte am Samstagabend und mit besserem Sound für alle beteiligten Bands. Das käme cool.

madrebel


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