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Konzert Review: Metal Night 5 - Neuss /HDJ

Veröffentlicht am Dienstag 27 April 2004 12:06:11 von madrebel
phpnuke.gifEquilibrium – Guerrilla – Abbadon – Ravage – Khaosick


Das war mal wieder ein voller Erfolg für die Crew von Midwinter, die zum fünften Mal die Metalnacht in Neuss veranstalteten. Volles Haus, ausverkauft, über 200 Besucher und Party pur. Das war echt geil.












Metal Night 5 – Neuss /HDJ


Equilibrium – Guerrilla – Abbadon – Ravage – Khaosick


Das war mal wieder ein voller Erfolg für die Crew von Midwinter, die zum fünften Mal die Metalnacht in Neuss veranstalteten. Volles Haus, ausverkauft, über 200 Besucher und Party pur. Das war echt geil.

Den Anfang machten „Khaosick“vom Niederrhein. Leider kam ich etwas zu spät, so das ich nur die letzten 2 Stücke mitbekam. Aber das klang schon mal geil. Guter Death Metal und andere Besucher schienen recht begeistert gewesen zu sein. Schade, dass ich sowenig mitbekommen habe, aber das kann man ja ändern.
„Ravage“, die kurz danach kamen, machten mal wieder keine Gefangenen. In 45 Minuten legten die Düsseldorfer mal wieder einen Gig auf die Bretter, der sich echt gewaschen hatte. Die 5 Chaoten zeigen sich immer mehr als eine Einheit, die alles und jeden niederwalzt. Die Mischung war aus den ersten beiden Scheiben, u.a. „Bloody Revenge“, als auch zwei neuen Stücken, die schon sehr vielversprechend klangen. Das seid mal gespannt, da kommt was derbes auf uns zu. Und auch wenn zum Ende hin, die Fußmaschine einen kurzen Defekt hatte, das machte nichts. Ravage agierten professionell, übertünchten das schnell und ratzfatz ging es weiter. Menschenskinder, wenn die so weitermachen, kommt echt was großes dabei raus. Klasse Auftritt.
„Abaddon“, auch vom Niederrhein waren dann die nächsten an diesem Abend. Zwar sollte die Truppe als vorletztes spielen, aber widrige Umstände zwangen sie dazu, etwas früher zu spielen. Nunja, hat auch seine Vorteile.
Erstmal sei angemerkt das ein Kollege von „Nebular Moon“ ausgeholfen hat und dazu der ehemalige Drummer sich wieder aushilfsweise hinter die Schießbude gesetzt hat, weil der andere es wohl mit dem Trommelfell hat. Beeindruckend dabei ist, das er das ganze Material sich in 3 Tagen angeeignet hat. Respekt !!!
Und was soll man sagen ? Die Truppe spielte mal wieder einen grandios guten Gig, der wirklich zu begeistern wusste. Party ohne Ende, Stimmung, trotz des Gothicgesangs, oder eben gerade deswegen. Viele Stücke des Albums „De Occulta Philosophia“ wurden gespielt, allerdings wurde auch die Comedynummer „Ja, ich bet den Teufel an“ nicht vergessen. Kam wieder sehr lustig. Besonders das geile Juppheidi Juppheida im Songgewand von der Halle des Bergkönigs zu hören. Dazu die lustige Maske. Kult.
Das Publikum war auf jeden Fall begeistert und auch die Band hatte echt Spaß an dem Gig.
Geil, wie immer.
Nun kam der eigentliche Headliner an die Reihe. „Guerilla“ aus Köln. Aber dieses Mal konnten sie mich nicht so überzeugen wie sonst. Klar, der Auftritt war wieder okay, aber irgendwie hat man das zu oft gesehen, aber vielleicht hatten die Jungs auch nur einen schlechten Tag erwischt. Trotzdem hat es Spaß gemacht, die Jungs mal wieder live zu sehen. Kann aber auch sein, dass ich einen toten Punkt hatte. Und dem Gitarrenhelden mit dem Gladbachtrikot schenke ich irgendwann mal ein Fortunashirt. Dann hat er mal was ordentliches anzuziehen.
Trotzalledem, die Besucher hatten mal wieder eine Menge Spaß mit den Kölnern.

Tja, und nun kam es zu den verlorenen Kindern.
„Equilibrium“ hatten es endlich geschafft die Bühne zu betreten, nachdem die Band eine ellenlange Irrfahrt über das Saarland, Frankreich und wo auch immer hatt, bis sie endlich eintrafen. Dieses schlug sich natürlich auf die Spielzeit nieder, denn der Gig dauerte nur etwas über 30 Minuten. Schade eigentlich, aber selbst schuld.
Trotzdem waren die verbliebenen Besucher äußerst angetan vom Viking Metal der Bajuwaren. Die Truppe machte Stimmung, es wurde gedivt, gemosht, war echt klasse. Nun, ein Gig der Bayern ist hier ja auch eher eine Seltenheit und auch ich war nicht der einzige, der sich auf den Auftritt gefreut hatte. Aber wie gesagt, nach etwas über einer halben Stunde war dann auch schon leider Schluß, da das HDJ nur eine bestimmte Zeitvorgabe hat und man sich daran zu halten hat. Achja, es gab noch ein Cover von "Dimmu Borgier". Ich weiß nur nicht mehr, welches es war.
Trotzdem, „Equilibrium“ waren für mich persönlich neben „Ravage“ und Abbadon“ die besten Bands des Abends. Hat sich gelohnt.
Der Eintrittspreis war auch vollkommen in Ordnung. 5 Bands für 6€ ist echt nicht teuer, aber es gibt ja Leute die das Gegenteil behaupten. Schade übrigens, das einige Leute vor der Türe bleiben mussten, weil der Laden zu voll war.
Nichtsdestotrotz war es ein echt toller Konzertabend. Gratulation an die Veranstalter.

madrebel


Kommentare zu diesem Artikel
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Re: Metal Night 5 – Neuss /HDJ
Würdest Du Equilibrium wirklich als Viking Metal beschreiben?? Mich haben die sehr stark an Graveworm erinnert.

Ansonsten war das Konzert wirklich klasse.

Re: Metal Night 5 – Neuss /HDJ
ich musste am anfang von Equilibrium leider schon gehen aber der erste song hat mich nicht besonders überzeugt!
ich bleib bei abaddon schon allein wegen der sängerin die den jungs immer tief in die augen geschaut hat *schmelz*

p.s. ich emfehle am 7.5. nach gladbach zu kommen dort spielen neben jack slater und den japanischen kampfhörspielen auch wiedermal Guerilla dessen zu unrecht gitarrist genannter bassist ,,westi" ja bekennender gladbach fan ist! deshalb werden die kölner jungs(die niemals ein fortuna shirt annehmen würden) das haus bestimmt ordentlich rocken
Re: Metal Night 5 – Neuss /HDJ
Okay, die Klampfenart war mein Verwechsler. Shit Happens.
Aber das du ein bekennender Gladbach-Fan bist, das ist okay so. Wir brauchen bei der Fortuna ja auch was zu lachen.*lol* Nix für ungut.