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CD Review: Ras Dawn - Unveiling the grotesque

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Veröffentlicht am Montag 25 April 2005 21:02:07 von madrebel
Ras Dawn pfeffern schweren modernen Power Metal in des Hörers Ohr und es lohnt sich auch mal schärfer hinzuhören









Ras Dawn - Unveiling the grotesque




1. Terrified
2. Follow me
3. The Masque of the Red Death
4. All Thats left
5. The Fall of the House of Usher
6. Speak to the Dead
7. Passage to the Moon


Eigenproduktion


Terrified eröffnet das schwermetallische, auch schön scharfe Mahl! Erinnert etwas an Maiden, vor allem zum Solo Part hin. Soundtechnisch wird kräftiges 80er Chili mit dem Arrangement und der Spielweise des 90er Cayennes gemischt. Heraus kommt ein Klasse Opener. Direkt nach dem ersten Hören brannten meine Ohren und so musste er nochmal reingeschmissen werden. Das Sologewürz brennt direkt wie Feuer. Gesanglich erinnert es mich an eine Mischung aus Peavey Wagner und Blaze Bailey. Da ich (ich weiß, Asche auf mein Haupt...) Blaze gesanglich jedoch nicht so leiden mag ist das eher ein negativ Punkt! Aber kein großer. Jaa, das Solo...
Okay, ab zum nächsten Song! Follow me.ist das nächste Stück der Koblenzer Gewürzeküche. Es kommt zu Beginn recht progressiv daher, was sich dann auch weiterzieht. Hier erinnert mich der Gesang dann an Ex-Irony Mehmet, nur daß hier die hohen Passagen fehlen. Wesentlich ruhiger kommt das Stück, was aber nicht bedeutet, daß ihnen die Gewürze ausgehen. Ein gutes Chili con Carne rundet doch auch erst die Creme Frâiche ab, oder? Hier wird eine schöne Spielkunst geboten, der Hörer also gefordert. Das Solo ist mal wieder eine Oberleistung. Sehr fit, der Herr an den Gitarrentöpfen...
The Masque... kommt wiederum schön heavy daher. Die Mahlzeit wird abgerundet mit mattenschüttelndem Sternanis. Die Zwischenpassage gefällt mir sehr gut, wenn auch die Zweitstimme hierbei recht dünn nur rauskommt! Schade! Die Gitarre erwähne ich schon gar nicht mehr. Endlich mal ein Gitarrist, der ein geiles Solo bei jedem Song, (zumindest bis jetzt) drauf hat
So, mal so dazwischen bemerkt... Die Band hat ja angeblich einen Keyboarder, der meines Wissens nach auch ziemlich fit ist! Leider ist von dem nicht sonderlich viel zu hören. Bei der nächsten Produktion etwas lauter drehen.
All thats left, also der Anfang erinnert mich an Megadeth. Der Song ist mir etwas zu progressiv. Steh ich nicht drauf! Guter Song wohl aber nicht so mein Ding. Die Gitarre wertet ihn aber selbst für meine Ohren noch auf! Vor allem weil es zum Solo hin wieder straighter wird. Leider kein Frickelsolo... Schade...
The Fall... ist wohl das epischste Stück von allen. Beginnt sehr ruhig. Dann der Einstieg in den Power Teil könnte fast schon Pantera würdig sein! Ein Headbanger das Riff, auch das direkt folgende. Und das Solo, mal wieder so ein Ding an dem ich mich tot hören könnte.
Die letzen zwei Stücke sind als „Bonus Tracks“ deklariert. Was das soll ist mir zwar ein Rätsel aber bitteschön... Speak to the dead ist ein Banger!!! So was sollte öfter kommen. Schön straighter Riff! Was für das Mosherherz. Die Soundqualität ist was schlechter! Deswegen wohl Bonus... Aber warum haben die den nicht aufgenommen statt dem All thats left??? Der ist um weiten besser! Und ich bin wieder hochgespannt auf den Gitarren-Kochlöffel-Hexer, der auch prompt wieder ein Fass aufmacht! Kräftiger Tabasco kommt ins Menü des Tages. Passage to the Moon wird dem ganzen als Schlußwürze hinzugefügt. Der letzte Schuß Pfeffer in einer sehr schmackhaften Stahlmahlzeit. Hier lässt sich der „Mâitre de cuisine“ nicht lumpen und legt allein Hand an. Das gesamte Stück ist ohne Gesang, hauptsächlich von der Solo Gitarre getragen, die eine geile Melodiearbeit hinlegt!
Voila, hier ist das fertige Futter, sehr lecker gewürzt in der Koblenzer Stahlküche! Der für mich etwas zu intensive Geschmack in Form des progressiven lässt es nicht zu einem Fave werden aber zu durchaus schmackhafter Hausmannskost! In diesem Sinne... Mahlzeit, nochmal mit den Ohren futtern!

Lovestealer


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