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Sonstige Festivals: Rock Hard Festival 2016

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Veröffentlicht am Samstag 31 Dezember 2016 16:59:04 von madrebel
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Rock Hard Festival 2016 13.05.2016 – 15.05.2016 Pfingsten.

Die Entscheidung ist hart. Leckeren Festtagsbraten bei den Eltern, oder sich mal wider fett die Lauscher durchpusten lassen. Mir fiel die Entscheidung leicht. Nicht nur aufgrund der Tatsache, das ich keinen Urlaub hatte, sondern auch des geilen Line-Ups und der Nähe zu meinem Wohnort.

So fuhr ich, wie jedes Jahr zum Rock Hard Festival. Dieses Jahr hatte man sich wieder alles andere als lumpen lassen und fuhr fett auf. So sah ich als allererstes die alten britischen NWOBHM-Helden „Satan“, die mit einem guten klassischem Programm punkten konnten.Insbesondere die ältere Besucherklientel waren sehr begeistert. Doch war der erste Tag von der Thrashliga Deutschlands dominiert und genau das zog zahllose alte und jüngere Thrasher in das Amphitheater. Und den Anfang machten die alten Frankfurter Bembelthrasher von „Tankard“. Selbige rockten ununterbrochen auf allerhöchstem Niveau, sorgten für sehr gute Stimmung und hatten selbst sichtlich Freude am Gig. Insbesondere die Wuchtbrumme Gerre wusste immer wieder zu begeistern. Als Einstieg in einen denkwürdigen Teutonenthrashabend war das perfekt. Darauf folgten „Destruction“, die mal so richtig fett vom Leder zogen. Hit reihte sich an Hit. Der „Mad Butcher“ trieb immer wieder sein Unwesen und der geneigte Schmier brüllte sich die Seele aus dem Leib. Der Einsatz von zwei Drummern während des Gigs war dann noch ein echtes Schmankerl. So wird man die Band wohl nie wieder sehen. Die alten Recken von „Sodom“ sind ja schon seit Beginn des Festivals, dem selbigen treu und so übernahm man selbstredend den Headlinerslot. Und was soll man sagen? Es war geil. Der werte Herr Angelripper glänzte durch kauzigen Humor, und auch der Rest der Rasselbande hatte Spielfreude. Dazu bot man eine gute Reise durch die eigene Bandgeschichte. Was will man mehr? So beendeten „Sodom“ einen fantastischen ersten Abend, der wohl lange in Erinnerung bleiben wird. Aufgrund eines langen Arbeitstages konnte ich am zweiten Tag erst spät zugegen sein und verpasste deswegen leider u.a. „Accuser“, „The Exploited“ und „Grand Magus“. Demzufolge war ich leider erst zu „Kadavar“ da. Die allerdings wussten mich von Anfang an zu begeistern. Der an die Siebziger orientierte doomig hippieske Sound wirkte entspannend, hatte Stil und Lockerheit und die Wahlberliner bewiesen, weswegen man momentan zu den angesagten Bands der Szene gehört. Perfekte Untermalung für den Spätnachmittag. Gerne rasch wieder. Der heimliche Headliner des Abends kam aber danach. Die Jungs von „Metal Church“ betraten die Bühne und beherrschten danach für mehr als 70 Minuten das Amphitheater. Spiellaune pur, eine Parade an Hits und mit dem zurückgekehrtem Mike Howe einen Mann am Mikro, der wirklich stimmlich alles in den Schatten stellte. Gesanglich war das, was er ablieferte auf Champions League Niveau und dazu hatte er mit seiner sympathischen Art, rasch die Menge auf seiner Seite. Ein großartiger Auftritt und für mich mein persönliches Highlight an dem Wochenende. Das danach die Deathrocker von „Turbonegro“ da nicht mithalten konnten, war klar. Aber das mussten die auch gar nicht. Die Burschen wollten einfach rocken und das taten sie. Mit einer geilen Lightshow, großartigen Hits und einer wunderbar kauzigen Performance, lud man noch zum abendlichen Rempeltanz ein. Guter Abschluß eines tollen Festivalabends. Nun begann Tag Drei und der Abschluß eines wunderbaren Festivalwochenendes. Den Start am heutigen Tag machten die portugiesischen Gothmetaller „Moonspell“, die bei herrlich sonnigem Wetter ihre düsteren Songs in die Menge jagten. Und so konträr das auch wirkte, es kam gut an. Und wenn man dann noch „Vampiria“ spielt, hat man eh gewonnen. Hat Laune gemacht. Traditionell und gut wurde es mit „Riot V“. Insbesondere die ältere Besucherklientel hatte sichtlich Spaß am Auftritt und auch das jüngere Besuchervolk hatte seinen Spaß. So hatte man auch mit den Jungs einen Haken hinter den bislang ungesehenen Bands machen können. Ich fand es spassig. Danach wurde es brutal. „Cannibal Corpse“ verwandelten das Amphitheater in ein pogendes und moshendes Irrenhaus. Und auch wenn der Sound etwas stumpf war. Es ging gut ab. Und George „Corpsegrinder“ Fisher, der Mann ohne Hals, röhrte wilder, als ein Hirsch in der Brunftzeit. Herrlich. Ein echtes Highlight. Zum Abschluß des Festivals betraten dann die Krefelder Kultmetaller „Blind Guardian“ die Bühne. Und mit einer langen Reise durch Mittelerde und anderen Welten der Fantasy, sorgte man für 90 Minuten metallener Unterhaltung vom feinsten. Okay. Die Ansagen von Hansi Kürsch sind und bleiben speziell, tun aber der guten Qualität der Seidenstädter Metalheads keinen Abbruch. So sahen das auch die Besucher und feierten die Jungs nach allen Regeln der Kunst ab. Kurz nach 11 war dann aber auch Schicht im Schacht und ein weiteres tolles Festivalwochenende in Gelsenkirchen war wieder zuende. Fazit: Organisatorisch wie jedes Jahr vom feinsten. Es gibt einfach keine Kritikpunkte. So freuen wir uns wieder auf das nächste Jahr Pfingsten, wenn wieder nach Gelsenkirchen gepilgert wird. Es schauten und moshten für euch: Holger Veenker und Christine Weickenmeier.