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CD Review: Mean Streak - Metal Slave

Veröffentlicht am Sonntag 06 September 2009 19:50:33 von madrebel
Mean Streak - Metal Slave
  1. Whom The Gods Love Die Young
  2. Battle Within
  3. Eyes Of A Stranger
  4. The Seventh Sign
  5. Raise Your Hands
  6. Rock City
  7. Sin City Lights
  8. Carved In Stone
  9. Metal Slave
  10. Sinner n’ Saints
Black Lodge
  • Line Up:
  • Peter Anderson (b)
  • Andy La Guerin (v/g)
  • Yngve Frank (g)
  • Jonas Källsbäck (d)
 Also manchmal frage ich mich, wie manche Bands an einen Plattendeal kommen. Die Band Mean Streak aus Schweden muss einen Gönner gehabt haben, oder einfach viel Glück. Auf dem Album “Metal Slave” befinden sich zehn NWoBHM angehauchte Songs und die Einflüsse der Band kommen aus der Ecke Iron Maiden und Judas Priest. An einigen Passagen lassen Hammerfall grüßen. Könnte auch am daran liegen, dass Frederik Nordstöm (Hammerfall, In Flames) abgemischt hat. Doch so gut, wie einem das Infoblatt es weis machen will, ist die Band bei weitem nicht. Die Songs klingen eher schlecht als recht auf dem Silberling.
  •  
Schon der üble Track “Whom The Gods Love Die Young” klingt grauenhaft, aber ich meine damit nicht die Produktion, denn die ist okay. Mean Streak haben auf “Metal Slave” zehn Stücke gebannt, die man in kleinster Weis komplett hören kann. Grauenhafte Screams bekommt man um die Ohren gehauen, die bei “Rock City” richtig weh tun. Geklaut wird auch noch ordentlich. Allein die Titel der zehn Stücke sind teils zusammengeschustert aus Rock und Metal Klassikern. Da gibt es zum Beispiel “Sin City Lights” (ich finde abgeleitet aus “Sin City” von AC/DC und “Big City Nights” von den Scorpions, von denen auch ein wenig musikalisch hier gerippt wurde), “The Seventh Sighn” (Iron Maiden), “Carved In Stone” (Hammerfall/Helloween) oder “Sinner n’ Saints” (Titel von Whitesnake übernommen und musikalisch schwer bei Hammerfall bedient). Ob das mit den Songtiteln ein Art Hommage sein soll sei mal so dahin gestellt.
  •  
Auch das Cover Artwork ist klischeehaft ohne Ende. Nichts gegen diese typischen 80er Jahre Heavy Metal Artworks, nein ganz im Gegenteil, da gibt es richtig geile Sachen, aber das hier ist schon übel. Passt aber zum gesamten Album und dessen Inhalt. Eigentlich war ich von Black Lodge bisher qualitativ gute Bands gewohnt (u.a. Sabaton, Construcdead, Bullet), aber das hier ist echt übel. Das was Mean Streak hier gemacht haben ist ganz eindeutig Rohstoffverschwendung und sonst nichts. Ein grausame Scheibe vor der eigentlich gewarnt werden müsste.
  •  
Redtotem

Kommentare zu diesem Artikel
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Selten ein schlechteres Review gelesen
Ein grausames Review, vor dem eigentlich gewarnt werden muss. Man merkt einfach, dass hier ein Rezensent zu Werke ging, der mit der Materie null anfangen kann. Schreib lieber über Nu Metal oder wovon du sonst Ahnung hast.
Selten ein schlechteres Review gelesen
Das dir das Album gefällt ist doch in Ordnung. Wäre ja auch schlimm, wenn alle den gleichen Geschmack hätten. Ich akzeptiere deine Meinung. Für mich ist das Album nun mal total daneben. Eines möchte ich aber noch anmerken, ich schreibe nur über Genres die ich selbst höre. Falls du dir die Mühe gemacht hast meine Rezesionen zu lesen, wirst du festgestellt haben, dass ich nie eine über eine Nu Metal, Death Metal oder so etwas geschrieben habe, denn dass sind Musikrichtungen die mir gar nicht zusagen und deshalb schreibe ich darüber nichts. Aber ich finde eine andere Meinung okay. Vielleicht solltest du deine eigene Rezesion verfassen, so als Vergleich, wäre das gut.