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CD Review: Nightwish - Century child

Veröffentlicht am Freitag 19 Juli 2002 21:11:08 von Harry
Schnuckelchen Tarja ist zurück – aber sie und ihre Bandkollegen haben es den Fans nicht einfach gemacht. Und entgegen anderslautender Gerüchte: Musik und Stimme passen zusammen!












Trackliste:
01. Bless The Child
02. End Of All Hope
03. Dead To The World
04. Ever Dream
05. Slaying The Dreamer
06. Forever Yours
07. Ocean Soul
08. Feel For You
09. The Phantom Of The Opera
10. Beauty Of the Beast

(50:15)

Erschienen 2002 bei Drakkar

Line Up:
Tarja Turunen – Vocals
Tuomas Holopainen – Keys and Piano
Marco Hietala – Bass and Vocals
Emppu Vuorinen – Guitars
Jukka Nevalainen – Drums


(www.nightwish.com)

Eines vorneweg: das Cover ist für mich kein Wasserfall, sondern ein Reinfall! Denn dieses kitschige Bild wird dem Inhalt nicht gerecht, wenn man auch Nightwish eine gewisse Kitschigkeit unterstellen kann. Zumal die Band um Songwriter Tuomas und Zauberstimme Tarja auf „Century Child“ schon beinahe opernhafte Stücke auf CD gebracht hat, die bei weitem nicht mehr so leicht verdaulich sind wie ihre Vorgänger. Gleichzeitig geht man aber auch gelegentlich etwas metallischer zu Werke, um andererseits in manchen Parts die Gitarren lediglich zu
Begleitinstrumenten zu degradieren. „Andrew Lloyd Webber meets Metal“ könnte man fast sagen, wodurch ein vielschichtiges Album entstanden ist, das eingefleischten Nightwish-Fans auf alle Fälle zusagen dürfte, wenn es auch mehr Durchläufe braucht, um sich festzusetzen. Lediglich „End Of All Hope“ steht in direkter Tradition zu Hits wie „Wishmaster“ und bleibt beim ersten Mal im Gehörgang eingefräst. Ebenfalls relativ leicht verdaulich ist das fast nur auf die Stimme von Tarja gestützte „Forever Yours“, das schon fast als Solo bezeichnet werden kann, womit natürlich die herrausragende Stimme von Tarja auch entsprechend gewürdigt wird.
Ungewöhnlich für Nightwish`s Verhältnisse ist dagegen, dass Tarjas Stimme nicht mehr ganz so heftig in den Vordergrund produziert wurde, wodurch die Musik etwas mehr Raum bekommt. Dadurch fällt natürlich auf, dass das Songwriting an sich zwar anspruchsvoller geworden ist, Nightwish aber musikalisch auch nur mit Wasser kochen.
Ohne Tarja wäre Nightwish sicherlich nicht halb so bekannt, was aber nichts daran ändert, dass „Century Child“ ein interessantes Album geworden ist, an dem sich auch weiterhin die Geister scheiden werden, ebenso wie an der Version von „The Phantom Of The Opera“ – und während mich letztgenannte nicht gerade vom Hocker reißt (wenn auch ganz nett anzuhören), bekommt „Century Child“ eindeutig den Daumen nach oben! Wer mit Nightwish aber bisher nichts anfangen konnte, wird seine Meinung wohl auch wegen „Century Child“ nicht ändern.